04.06.18 | Wenn es Gold für den perfekten Gastgeber gegeben hätte, dann wäre auch die TG Münster an diesem Samstag mit Edelmetall verabschiedet worden. So blieb es beim Deutschland-Pokal im Fechten aus münsterischer Sicht bei Platz drei für die Degen-Damen der Fechtfreunde Münster.

Während sich rund 40 Freiwillige um Organisation des Wettkampfes, Verpflegung der Gäste und Betreuung der Unparteiischen kümmern, geht ein mutiges Dutzend auf die Planche, um sich den Deutschland-Pokal zu sichern. Am Ende des Samstags dürfen die Volunteers der Fechtergilde in der TG Münster und der Fechtfreunde Münster feststellen, dass sie alles reibungslos über die Bühne gebracht haben. Nur die Sportlerinnen und Sportler der Domstadt hadern ein wenig, denn nur ein Treppchenplatz sprang für die heimischen Fechter heraus. Fazit: Freundliche Gastgeber nehmen sich gern ein wenig zurück.

Aber so ganz gern haben sie das dann doch nicht getan. „Wir sind schon mit dem Anspruch angetreten, wenigstens in die Finalrunde zu kommen. Insofern haben wir als Dritte unser Ziel erreicht. Auch wenn wir insgeheim auf mehr gehofft haben“ – Friederike Rothmund hätte gegen einen Triumph nichts einzuwenden gehabt. Die Vorsitzende der Fechtfreunde Münster war schon davon ausgegangen, dass die Degenfechterinnen Annika Seher, Esther Pasch, Marie-Louise Klare und Kim Kötterheinrich ins Finalgefecht kommen. Aber es sollte nicht sein. Im Halbfinale war gegen den späteren Sieger Heidenheim mit 33:45 Endstation. Aber das „kleine Finale“ gegen ETV Hamburg sicherten sich die „FF“ klar mit 45:30.

Es ist die „Crux“ beim Deutschland-Pokal, dass neben der sportlichen Qualität auch das Losglück eine entscheidende Rolle spielt. Denn in der Vorrunde muss man sein Spiel gewinnen, um die Finalrunde zu erreichen. „Mit dem späteren Sieger FC Moers bekamen wir direkt einen dicken Brocken, das war schon unglücklich. Dass unsere Florettfechterinnen dann mit 44:45 unterlagen, war noch unglücklicher“, konnte TG-Fechtboss Marco Bez seinem Quartett nur Trost spenden. Am Ende langte es für Dorina Rosenbaum, Isabelle Flack, Jessica Mamok und Henrietta Holze zu Rang sechs.

Ähnlich erging es den TG-Florett-Männern, die in der Vorrunde auf den TB Burgsteinfurt trafen und nach dem 41:45 aus dem Rennen waren. Auch Daniel Ott, Florian Mayer, Maurus Hegge und Peer Uwe Peters mussten sich letztlich mit dem sechsten Rang unter acht Teams begnügen. Bez lobte dabei den Auftritt der Youngster Ott und Hegge.

Der Deutschland-Pokal machte zum ersten Mal in Münster Station. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass dieser Mannschaftswettkampf demnächst wieder hier ausgerichtet wird. Der Deutsche Fechterbund war jedenfalls mit der Gesamtveranstaltung sehr zufrieden, da hätten sich Münsters Sportler gar nicht zurückhalten müssen.

Text: Michael Schulte (WN)

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