11.09.18 | Mit dem Ablauf ihrer Großveranstaltung waren die Organisatoren der TG Münster hochzufrieden. Aber auch sportliche setzten die Athleten des Gastgebers Akzente. Im Damen-Florett gab es sogar einen Dreifacherfolg. Stark präsentierten sich die münsterischen Fechter gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland und den benachbarten Niederlanden. Im Säbel-Wettbewerb der Damen glänzte Lea Bisping mit Platz eins. Die Studentin ist Trainerin bei der TG und überraschte nach Verletzungspause mit vorzüglichem Comeback.

Viel Qualität und auch quantitativ gut besetzte Felder – die 36. Auflage des Internationalen Fechtturniers der TG Münster wird definitiv nicht die letzte gewesen sein. Knapp 150 Sportler rangen am Wochenende auf der Planche in der Dreifachhalle an der Lotha­ringerstraße um Sieg, Platzierung und wertvolle Ranglistenpunkte für die Deutschen Meisterschaften Anfang 2019. „Wir sind sehr zufrieden, alles ist gut gelaufen“, sagte TG-Sportwart Peer Uwe Peters.

Fechten TG Münster 2018 - Daniel Ott (re.) und Leonard Vellmanns - beide TG Münster - Foto: Wilfried Hiegemann

Fechten TG Münster 2018 – Daniel Ott (re.) und Leonard Vellmanns – beide TG Münster – Foto: Wilfried Hiegemann

Stark präsentierten sich die münsterischen Fechter gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland und den benachbarten Niederlanden. Im Säbel-Wettbewerb der Damen glänzte Lea Bisping mit Platz eins. Die Studentin ist Trainerin bei der TG und überraschte nach Verletzungspause mit vorzüglichem Comeback.

Im Wettbewerb Damen-Florett freute sich die TG Münster über einen Dreifacherfolg. Es gewann Jessica Mamok vor Isabelle Flack und Henrietta Holze. „Ein tolles Teamergebnis“, konstatierte Peters. Charlotte Bez (TG) belegte den zehnten Platz, Maiken Baumberger von den Fechtfreunden Münster landete direkt dahinter auf Rang elf.

Auch im Herren-Florett-Entscheid schlugen die TG-Athleten eine feine Klinge. Neuzugang Tom Löhr, der im Fechtinternat Bonn trainiert, setzte sich im Finale gegen Münsters Eigengewächs Daniel Ott durch. „Zwei ganz junge Kerle“, bemerkte Peters. Der Sportwart selbst, ein sehr erfahrener Athlet, musste sich im Halbfinale Ott beugen, war aber mit Platz drei sehr zufrieden.

Peters sah diesen Wettkampf auch als eine Art Vorbereitung auf die Masters-WM im Oktober. Hinter ihm platzierten sich noch sechs weitere Münsteraner. Die Trainer Oliver Noack und Florian Mayer gelangten auf die Ränge fünf respektive acht. Neuzugang Jörn Ullrich wurde Elfter, Konrad Vellmanns Zwölfter, und Robert Fischer (alle TG) kam als 17. in die Wertung. Als einziger Starter der Fechtfreunde belegte Robert Fischer hier den 14. Platz.

Text: WN, Wilfried Sprenger

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