20.02.18 | Am 17. Februar fanden in Lünen die Westdeutschen Meisterschaften der U21-Judoka statt. Hier sollten die Tickets für die nationalen Titelkämpfe gelöst werden. Beide Starter der Turngemeinde Münster schafften den Sprung auf das Treppchen und damit die Qualifikation.

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U21-Kämpfer Nquiti (li) und Ikramov.

Sirotullo Ikramov kämpfte in der Gewichtsklasse bis 90 kg. Er gelangte nach drei ungefährdeten Siegen ins Finale, lediglich einmal musste er über die volle Distanz gehen. Auch den Endkampf gestaltete der TGler erfolgreich. Er schickte seinen Gegner nach etwas mehr als einer Minute mit einer Innensichel auf die Matte und sicherte sich den Titel. Der Landesmeister aus Tadschikistan kam vor etwa 1 ½ Jahren alleine aus seinem Heimatland und fand bei der TG Münster sein sportliches Zuhause. Wie bereits schon im Vorjahr, als Ikramov Westdeutscher Meister in der Männerkonkurrenz wurde, darf er als Flüchtling leider auch diesmal nicht bei den Deutschen Meisterschaften starten.

Sein Vereinskollege Maurice Nquiti allerdings wird seine Fahrkarte nach Frankfurt/Oder nutzen können, als Vizemeister in der Klasse bis 73 kg hat er sich unter 23 Teilnehmern den Startplatz erkämpft. Nach vier souveränen Siegen gelangte er ins Finale. Hier entwickelte sich zunächst ein ausgeglichener Kampf. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Nquiti geriet dann in Rückstand, konnte aber wie bereits in der Vorrunde ausgleichen. Gegen Ende der regulären Kampfzeit wurde der Münsteraner jedoch nach einem Uchi-mata-Ansatz gekontert. Mit dem zweiten Platz erzielte Nquiti sein persönlich bisher bestes Ergebnis auf Landesebene.

Bereits einen Tag zuvor fanden die Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U18-Jugend in Herne statt. Hier hatte die Turngemeinde zwei Eisen im Feuer.

Marc Fugmann trat als Bezirksmeister in der Klasse bis 60 kg an. Er gewann zwei Kämpfe mit Würgetechniken in der Hauptrunde, bevor er eine Niederlage hinnehmen und somit in die Trostrunde musste. Auch hier konnte er zwei Siege für sich verbuchen, scheitere aber im kleinen Finale. Nachdem er in der Begegnung zuvor in die Verlängerung musste, reichte die Kraft nicht mehr, um sich entscheidend durchsetzen zu können. Mit Platz Fünf verpasste er die Qualifikation zur „Deutschen“ denkbar knapp. Marius Martin (-73kg) schied nach einem Sieg und zwei Niederlagen vorzeitig aus.

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