28.02.19 | Mit großen Erwartungen starteten die TG-Leichtathleten für die LG Brillux am vergangenen Wochenende bei den Deutschen U20-Meistreschaften in Sindelfingen. Ein Ausrufezeichen setzte dabei Jari Bender. In einem taktischen Finale hat sich der U20-Athlet über die 1500 Meter erneut in seiner starken Form präsentiert und nicht von der Unruhe während der ersten Runden irritieren lassen. Während der ersten Runden brachte er sich in eine optimale Ausgangsposition für die Tempoverschärfung am Ende des Rennens. Kurz vor der Schlussrunde überholte er noch den an vierter Position laufenden Athleten und kam in neuer persönlicher Bestzeit von 4:04,05 Minuten ins Ziel.

Sprinter mit Los-Pech

Kein Glück mit der Bahnzulosung hatten die drei 200-Meter-Läufer von Lars Golbeck: Greta Piepel und Jakob Bruns mussten auf Bahn eins, Ole Patterson bei seinen ersten nationalen Hallenmeisterschaften auf Bahn zwei laufen. Wegen des starken Einflusses der Bahnneigung auf die Leistung wird diese Disziplin bei internationalen Meisterschaften nicht ausgetragen. Aber trotz der erschwerten Bedingungen machten die LG-Athleten ihre Sache gut: Greta Piepel lief 25,77, Jakob Bruns 22,85 und Ole Patterson 22,87 Sekunden.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Sprinter Ole Patterson am Vortag über 60 Meter im Sindelfinger Glaspalast. Mit 7,06 Sekunden erreichte er das Halbfinale und somit das ausgegebene DM-Ziel. In diesem bestätigte er dann erneut sein gutes Leistungsniveau und lief noch einmal 7,08 Sekunden. Bei seinen Vereinskollegen Ben Rose und Jakob Bruns war leider bereits im Vorlauf Endstation.

Nicht ganz optimal lief es ebenfalls für die 4×200-Meter-Staffel. An zweiter Position gesetzt startete Ben Rose ins Rennen und vertrat sich leider in der ersten Kurve, sodass er seine Hallenrunde nur unrund absolvieren konnte. In 1:30,90 Minuten fehlten dem Team unter der Flagge der LG Brillux letztendlich leider sechs Hundertstel für den Finaleinzug.

Herden gewinnt Silber

Luka Herden hat es bei den diesjährigen Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften für alle, die mitgefiebert haben – und auch für sich selbst – besonders spannend gemacht: Nach zwei ungültigen stand im dritten Versuch der Endkampf auf dem Spiel. Diesen erreichte er mit 7,12 Meter dann jedoch deutlich. Während er für eine Weile mit dieser Weite anschließend bereits auf dem Silberrang lag, wurde er im vierten und fünften Durchgang von seinem baldigen Vereinskameraden Ole Grammann und von Kevin Brucha (LC Jena) auf Platz vier zurückgeschoben. So stand in seinem letzten Versuch erneut etwas auf dem Spiel – dieses Mal ein Medaillenrang. Mit einer Abschlussweite von 7,37 Metern sicherte er sich nervenstark Silber.

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