05.02.20 | Am vergangenen Wochenende fanden in der Stuttgarter SCHARRena die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Judo statt. Die TG Münster schickte zwei Starter ins Rennen, zudem nahmen zwei weitere Sportler aus den TG-Trainingsgruppen an den nationalen Meisterschaften teil.

Am Samstag ging als erster Tobias Nauber in der Gewichtsklasse -100kg an den Start. Leider konnte er seine Kämpfe nicht gewinnen, aber der Halbschwergewichtler, der die erste Mannschaft der Münster Monsters in diesem Jahr in der Oberliga verstärken wird, richtet den Blick schon wieder nach vorne: „Beim nächsten Mal wird es besser!“ verspricht er augenzwinkernd.

In der Gewichtsklasse -63kg legte die münsteraner HSP-Sportlerin Viola Haupt gleich ordentlich los und ging gegen die erfahrene Swantje Kaiser aus Köln schnell in Führung. Mit fortschreitendem Kampfverlauf gewann Kaiser jedoch mehr und mehr die Oberhand und konnte den Kampf kurz vor Schluss drehen und für sich entscheiden.

Am zweiten Wettkampftag gingen die mittleren Gewichtsklassen an den Start. In der Gewichtsklasse -81kg musste sich Routinier Malte Jansen erst in der Verlängerungen dem ehemaligen Deutschen Meister Soshin Katsumi geschlagen geben. „Ich bin enttäuscht, da wäre mehr gegangen“, resümiert Jansen dennoch selbstbewusst den Kampf.

Aber dann war da noch Bastian Peters, der amtierende Westdeutsche Meister -73kg. Bastian bestätigte seine Form und erkämpfte sich mit zwei Siegen durch Wurf- bzw. Würgetechniken eine Top 10 Platzierung und reihte sich damit in die nationale Spitze ein. In der Hauptrunde musste er sich nach einem überzeugenden Auftaktsieg dem späteren Deutschen Meister Schamil Dzavbatyrov vom TSV Großhadern geschlagen geben. Nach einem weiteren Sieg durch einen schnellen Übergang vom Stand zum Bodenkampf kam in der Trostrunde dann das Aus gegen den Bayern Nikolas Menzel.

„Basti hat sich für seine harte Trainingsarbeit in den letzten Monaten belohnt, das ist ein starkes Ergebnis in einer gut besetzten Gewichtsklasse“ findet Trainer Kai Strietzel, der die Judoka begleitet hat.

Nicht startberechtigt war der aus Tadschikistan stammende TGler Sirotullo Ikramov, der die sportliche Qualifikation als Westdeutscher Meister zwar souverän erreichte, aber leider noch keinen deutschen Pass hat und somit von zu Hause aus zugucken musste.
Insgesamt blickt das TG Trainerteam Oliver Horstmann und Kai Striezel zufrieden auf die Auftritte der Münster Monsters zurück, auch wenn insgesamt noch die Erfahrung auf höchstem Niveau fehlt, wo kleinste Fehler schon kampfentscheidend sein können.

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